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01.07.2022

Bericht / Interview im Staatsanzeiger: "Linksextremismus - Behörden sehen Professionalisierung"

„Teilweise wird (der Linksextremismus) unterschätzt, durch Aussagen wie es sei ein ‚aufgebauschtes Problem‘ zum Teil aber auch verharmlost“, meint Arnd Diringer, Professor an der Hochschule Ludwigsburg. Er weist darauf hin, dass Linksextremisten die größte Gruppe aller Extremisten bilden. Bedenklich sei die hohe Gewaltbereitschaft.
Nach Angaben des Bundeskriminalamts gab es im Jahr 2021 insgesamt 1203 gegen Menschen gerichtete Gewalttaten im Bereich der politisch motivierten Kriminalität (PMK) links, im Jahr davor 1526. Dazu zählen insgesamt sieben Tötungsdelikte. Zum Vergleich: Bei der PMK-rechts gab es im vergangenen Jahr 1042 solcher Taten, 2020 waren es 1092. Hier gab es sechs Tötungsdelikte. Viele dieser Taten weisen einen extremistischen Hintergrund auf, es gibt also Anhaltspunkte dafür, dass sie darauf abzielen, die freiheitlich demokratische Grundordnung zu beseitigen."

Der Beitrag ist heute im Staatsanzeiger Baden Württemberg (Print) erschienen.



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